Bowle (Seriennummer: 2699)
Auf konischem Fuß kugeliger Gefäßkörper ohne Deckel, mit zwei breiten Bandhenkeln. Auf der Gefäßwandung ist ein reliefiertes Muster zu sehen, das durch Rechtecke in unterschiedlicher Höhe strukturiert ist.Der Begriff „Bowle“ wurde im 18. Jahrhundert der englischen Sprache entlehnt („bowl“ = Napf) und bezog sich auf ein kaltes, aromatisches Mischgetränk, dessen Grundlage meist Weißwein und beigemischte Früchte bildeten. Das Bowlengetränk wurde aus einem kugeligen Behälter mit breiter Öffnung mit einer Schöpfkelle in Trinkbecher ausgeschenkt. In der Folgezeit übertrug man deswegen den Getränkenamen auf das Gefäß. In der Zwischenkriegszeit wurden Bowlen und Bowlensets enorm populär. Ein zeitgen
By Staatliche Majolika-Manufaktur Karlsruhe, Martha Katzer ( - ), Gerda Conitz. Badisches Landesmuseum Karlsruhe, via Europeana.